Wie werde ich Kopfschuppen wieder los?

Welche Art von Schuppen gibt es?

Es gibt trockene, weißliche Schuppen und größere, feuchte und gelbliche Schuppen. Fettige Schuppen sind oft ein Zeichen eines sogenannten „seborrhoischen Ekzemes“: Dabei kommt es zu einer Verschiebung des normalen Gleichgewichtes an Körperkeimen (Bakterien, Pilze, Viren), die wir alle auf der Haut bzw. Kopfhaut haben. Einer dieser Keime, ein harmloser Pilz („Pityrosporon ovale“) gewinnt die Oberhand und wächst stärker, als er das eigentlich sollte und als es der normalen, ausgewogenen Kopfhautflora entspricht. Darauf reagiert die Kopfhaut mit Rötung, fettiger, gelblicher Schuppung und mit Juckreiz, da sie das Übermaß dieser Pilze loswerden will.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Gegen die trockenen Schuppen helfen normale Anti-Schuppen Shampoos aus der Drogerie. Bei feuchten, gelblichen Schuppen, die durch das seborrhoischen Ekzem entstehen, helfen Shampoos mit Anti-Pilz Wirkstoffen wie Ciproxolamin oder Ketokonazol (z.B. Dr. Schaart Shampoo anti-irritativ). Diese werden 1-2x/Woche angewendet; müssen aber länger in die Kopfhaut einwirken, damit sie effektiver sein können (circa 5 Minuten). In extremen Fällen müssen über eine gewisse Zeit spezielle Kopfhauttinkturen oder sogar Anti-Pilz Tabletten gegeben werden, um die Schuppenbildung des seborrhoischen Ekzems zur Abheilung zu bringen.