Beruflich verursachte Ekzeme treten häufig bei sog. Feucht- oder Schmutzarbeiten auf, wie z.B. bei Friseuren, Krankenschwestern, Kfz-Mechanikern, Maurern etc.. Häufig findet sich gleichzeitig eine genetische Veranlagung zur Ekzembildung, sowie ein Fehlverhalten hinsichtlich der Körperpflege (Schmuck wird beim Händewaschen nicht abgenommen, kein wdh. Rückfetten der Hände mit Hautcremes etc.). Oft steht vor der eigentlichen Berufskrankheit eine anlagebedingte Erkrankung (z.B. Neurodermitis, Schuppenflechte) oder ein sog. Abnutzungsekzem, ausgelöst durch wiederholte unterschwellige Reize.

Im Rahmen des sog. Hautarztverfahrens kann die Ursache der Hauterkrankung abgeklärt und ihre Folgen wirksam behandelt werden. Die einzelnen Vorgehensweisen finden Sie unter der Rubrik Allergologie. Für die Behandlung insbesondere des chronischen Handekzems steht neuerdings eine hochwirksame Tablettenbehandlung zur Verfügung (Alitretinoin), mit der auch jahrelang bestehende, therapieresistente Formen des Handekzems zur Abheilung gebracht werden können.

Besteht bei Ihnen oder Ihren Kindern eine der folgenden Erkrankungen

  • Neurodermitis
  • Handekzeme
  • Schuppenflechte
  • Allergien
  • oder lediglich nur sehr trockene Haut (sog. Ichthyosis)

sollte eine Abklärung der Eignung für einen bestimmten Beruf noch vor Berufsaufnahme erfolgen. Außerdem sollten hautärztliche Empfehlungen hinsichtlich Verhalten und Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz, sowie auf den individuellen Hauttyp abgestimmte Pflegemaßnahmen eingeholt werden.

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