Es ist bekannt, daß das Sonnenlicht bei bestimmten Hauterkrankungen einen positiven, heilenden Effekt hat. Dadurch können verschiedene Medikamente eingespart bzw. das Hautbild stabilisiert werden.

Die UV-Bestrahlung eignet sich für folgende Krankheitsbilder:

  • Akne
  • Altersjuckreiz
  • Hand- und Fußekzeme
  • Ichthyosis (Fischschuppen-Krankheit)
  • Neurodermitis
  • Lichtallergie (light-hardening)
  • Schuppenflechte (Psoriasis)
  • Seborrhoisches Kopfhautekzem
  • Weißfleckenkrankheit (Vitiligo)
  • und andere Erkrankungen (z.B. Mycosis fungoides, Parapsoriasis)

In der Praxis werden folgende Bestrahlungen durchgeführt:

  • UVA-Ganzkörper-Bestrahlung
  • SUP-Ganzkörper-Bestrahlung
  • UVA-Hand- und Fußbestrahlung
  • UVA-Kopfhautbestrahlung

An Geräten verfügen wir über eine hochmoderne UV-Bestrahlungskabine der Firma Waldmann (Besonderheit: UVB-Bestrahlung im 311nm-Bereich!) sowie einen UV-Lichtkamm. Die UV-Bestrahlung kann mit einer äußerlichen Anwendung von Lichtsensibilisatoren kombiniert werden (sog. „PUVA“-Therapie) und wird in aller Regel von den Krankenkassen übernommen.

PUVA-Therapie

Der Begriff PUVA steht als Abkürzung für Psoralen plus Ultraviolettlicht des langwelligen Bereichs A. Diese sogenannte "Photochemotherapie" (PUVA-Therapie) stellt eine kombinierte Behandlungsmethode aus einer lichtsensibilisierenden Substanz, dem sogenannten 8-Methoxypsoralen, und langwelligen Ultraviolettstrahlen (UVA) dar. Hierbei ist 8-Methoxypsoralen ein Arzneimittel, welches die Haut reagibel für ultraviolette Strahlen bestimmter Wellenlängen macht. So kommt es bei der Bestrahlung mit langwelligem ultraviolettem Licht nach Verabreichung von 8-Methoxypsoralen zu Reaktionen in der Haut, durch die die Zellteilung der Haut gehemmt und die Pigmentbildung angeregt wird. Unter ärztlicher Anleitung und unter Verwendung spezieller Bestrahlungsgeräte für langwelliges UV-Licht können diese Eigenschaften zur Behandlung von krankhaft gesteigerten Zellteilungsvorgängen der Haut sowie von Pigmentmangelzuständen der Haut genutzt werden.

Bei der „Creme-PUVA“ wird der Photosensibilator in einer Creme-Grundlage aufgelöst und 45-60 Minuten vor der UVA-Bestrahlung auf befallene Hautareale aufgetragen.

Die „PUVA- Therapie“ ist eine hocheffektive, aber schonende Behandlung und wird in der Dermatologie z.B. zur Behandlung von Hand- und Fußekzemen, Schuppenflechte (Psoriasis) und Neurodermitis eingesetzt.

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